Bahnhofsvorplatz und Domtreppen

Köln, Alemania
Foto © Tomas Riehle
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© Tomas Riehle
Foto © Ines Kaiser
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Arquitectos
Schaller Architekten Stadtplaner BDA
Dirección
Bahnhofsvorplatz, 50667 Köln, Alemania
Año
2006
Coste
1 millón - 100 millones
Pisos
No divulgado
Auszeichnungen

Anerkennung Kölner Architekturpreis 2006
Finalist Architekturpreis Urban Space 2010

Die Lösung der 70er Jahre litt darunter, beides, repräsentativer Aufgang zum Dom und komplexes Verkehrsbauwerk sein zu müssen. Für die heutige Treppenlösung, die auf unserem Wettbewerbsbeitrag von 1998 fußt, musste eine Tunnelröhre entfallen. Dadurch konnte die Treppe auf die Mittelwand zurückgenommen und der Raum gewonnen werden, der es erlaubte, eine durchgehende Stufenanlage in drei Absätzen vom Bahnhofsvorplatz auf das Niveau von Dom und Innenstadt hochzuführen. Die Treppe vorrangig auf das Nordportal des Doms auszurichten, scheitert an der Form des Platzes. Die Treppe als Fortführung des Platzes in seiner ganzen Breite ist Schwelle zur Innenstadt. Versuchten die 70er der Vielgliedrigkeit des Domes adäquat zu antworten, so hat uns die Vorstellung geleitet, dem monumentalen Gebäude Raum zum Atmen geben zu müssen. Die Platzfläche ist freigeräumt, einheitlich mit Granit ausgelegt, gefasst von großen Beleuchtungsstelen. Alles muss sich der einfachen räumlichen Geste unterordnen. Mit Messing und Bronze für die ganz reduzierten Handläufe und abschirmenden Lamellen an Ost- und Westkopf wird der Materialkanon der Schatzkammer aufgenommen. Die Handläufe sind so gesetzt, dass sie der Treppe ihre Großzügigkeit belassen. Die Beleuchtung der Treppe und ihrer Seitenbereiche ist in die Wandflächen und Handläufe integriert. Mit dem Rückbau der Platte wurden die Seitenbereiche abgerissen, die Domplatte und Bahnhof im Bereich des alten Wartesaals miteinander verknüpft hatten. An Stelle der besonders unwirtlichen Situation unter der Platte entstand vor dem "Alten Wartesaal" eine offene, gestufte Platzanlage mit einem geschützten Bereich für die Außengastronomie mit Blick auf den Domchor. Es erschien uns reizvoll, die statische Ruhe von Platz und Treppe an dieser Engstelle zwischen Dom und Bahnhof in eine fließende Linienführung zu überführen, um das Gefälle zu inszenieren.

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